Security System for Public Institutions in Disastrous Emergency scenaRios

 
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  • SPIDER wird den Rettungskräften eines Großschadensfalles ein ganzheitliches, intelligentes Kommunikations- und Informationssystem zur Verfügung stellen, um ein effizientes Notfallprozessmanagement aller Beteiligten zu ermöglichen.

    Die behördliche Koordination aller Hilfs- und Rettungsmaßnahmen stellt eine große Herausforderung dar, sobald mehrere hundert Verletzte medizinisch und psychologisch versorgt werden müssen und gleichzeitig eine Unmenge von Informationen zu bewältigen ist.

    Ziel des SPIDER Projektes ist es, ein System der Systeme zu spezifizieren und zu erforschen, welches

    • einen möglichst transparenten Datenaustausch zwischen den Partnern ermöglicht
    • die notwendigen Bestimmungen zum Datenschutz sowie zur Datensicherheit einhält
    • Schnittstellen aufzeigt und spezifiziert, über welche die beteiligten Systeme verbunden werden können

    Hierzu ist es ebenfalls erforderlich, die eingesetzten bzw. zukünftig einzusetzenden Technologien zu erforschen, welche die Grundlage für die gesamte Kommunikation darstellen.

     

    • Erforschung der Grundlagen für die Integration der im DRK eingesetzten IT-Systeme in ein vernetztes Gesamtsystem aller an der Bewältigung von Grosschadenslagen (GSL) beteiligten Kräfte.
    • Definition einer Protection and Rescue Markup Language (PRML) als Basis für den standardisierten Austausch von Informationen zwischen allen an der Bewältigung von GSL beteiligten Organisationen.
    • Untersuchung der Möglichkeiten für einen standardisierten Datenaustausch mit den bei der Bewältigung von GSL beteiligten Kräften unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Anforderungen auf der Basis der zu entwickelnden PRML.
    • Validierung der im Rahmen des DRK eingesetzten Systeme und der workflows gegen die Anforderungen eines komplexen vernetzten Systems als Grundlage für die Weiterentwicklung der eigenen Systeme.
    • Durch Austausch von organisatorischem und wissenschaftlichem Know-how im Konsortium, Verbesserung der Qualität und der Effizienz der DRK eigenen Systeme.

    • Erforschung der Anbindung von polizeilichen Informationssystemen an integrierte Notfallkommunikationssysteme mit den weiteren an der Lagebewältigung beteiligten Partnern.

    • Erforschung der Nutzbarkeit von Kommunikations- und Informationssystemen für effizientes Einsatz- und Notfallmanagement aller Beteiligten nicht nur bei Katastrophen und Großschadenslagen, sondern auch für das tägliche Einsatzaufkommen.

    • Verbesserung der einsatzorganisatorisch relevanten Informationsgewinnung und Unterstützung der kriminalpolizeilichen Ursachenforschung durch zeitnahe Verfügbarkeit der Informationen.

    • Optimierung der Zusammenarbeit mit den auf Landes- und Bundesebene unterschiedlichen Zuständigkeiten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, sowie den Personenauskunftstellen, um den Einsatzerfolg im Sinne der Bürgerinnen und Bürger optimal zu erreichen.

    • Nutzung der Integration von TETRA (Digital-Funk) und WLAN, sowie Satelliten zur sicheren Anbindung vor Ort.

    • Vorbereiten des Einsatzes von mobilen (Klein-) Geräten, wie Notebooks und Handheld-Computern zur Unterstützung in Katastrophen-Szenarien.

    • Einbringen der langjährigen Erfahrung in das Projektkonsortium für eine sstark vernetzte Zusammenarbeit unterschiedlicher Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgabe (BOS).

    • Optimierung der Führungsorganisation des kommunalen Krisenmanagements (operativ-taktische sowie administrativ-organisatorische Ebene) im Hinblick auf das zugrunde gelegte wie auch zu erwartenden Szenarien der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

    • Optimierung der Zusammenarbeit mit den auf Landes- und Bundesebene unterschiedlichen Zuständigkeiten von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei, sowie den Komponenten des kommunalen und regionalen Krisenmanagements, um den Einsatzerfolg im Sinne der Bürgerinnen und Bürger optimal zu erreichen.

    • Einbringen der langjährigen Erfahrung als Endanwender im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sowie Durchführung von Feldtests unter Realbedingungen.

    • Erforschung von Systemen zur schnellen, zielgerichteten Verteilung von Patienten aus einer Katastrophe bzw. Großschadenslage unter Berücksichtigung der regionalen und überregionalen Hospitalisierungsmöglichkeiten.

    • Erforschung der Nutzbarkeit von Kommunikations- und Informationssystemen für effizientes Einsatz- und Notfallmanagement aller Beteiligten bei Katastrophen bzw. Großschadenslagen unter besonderer Berücksichtigung des Informationsbedarfs und des Datenaustausches.

    • Erforschung von Möglichkeiten zur Sicherstellung von Kommunikationswegen durch Integration von TETRA (Digital-Funk) und WLAN, sowie Satellitenübertragung zur sicheren Anbindung von Informations- und Kommunikationskomponenten vor Ort.

    • Zeitlich schneller, dezentraler Zugriff auf verschiedenste Systeme sowie Datenaustausch mit Vor-Ort-Systemen (Brandmeldeanlagen, Gebäudemanagementsystemen, etc.) zur (Fern-) Erkundung.<

    • Erforschung des Einsatzspektrums von mobilen (Klein-) Geräten, wie Notebooks und Handheld-Computern zur Unterstützung bei der Abarbeitung von verschiedenen Einsatzszenarien.

    • Um auch bei einem bei einem Schadensereignis mit sehr vielen Patienten möglichst schnell von einer Versorgung unter katastrophenmedizinischen Gesichtspunkten zur individualmedizinischen Behandlung zurückzukehren, ist die schnelle Erfassung spezifischer Patientendaten am Notfallort erforderlich. Vorraussetzung ist die digitale Erfassung der Personendaten und medizinischen Daten wie Sichtungsgruppe und der Hauptdiagnose der vom Notfallereignis betroffen Patienten. Anhand dieser Daten kann eine Buchung des Notfallpatienten vom Einsatzort in der Klinik, als Voranmeldung auf eine spezifische, online aktualisierte, Behandlungskapazität in der Klinik, durch den Notarzt erfolgen. Mit dieser Buchung können in der Klink Vorbereitungen individuell für den angemeldeten Patienten anlaufen. Neben einer optimalen Ressourcenplanung ist so unter Vermeidung von Mehrfacherfassungen, eine schnellstmögliche Rückkehr zur individualmedizinischen Versorgung gewährleistet.

    • Bereitstellung einer Liegenschaft mit all ihren baulichen, organisatorischen und technischen Einrichtungen zur Auslegung, Installation und Validierung von theoretisch erarbeiteten Ergebnissen

    • Vernetzung der Facility Management-Steuerungssysteme wie Brandmeldeanlage, Notrufalarmierungsanlage, Gebäudeautomationssystem und Videosystem mit dem Computer Aided Facility Management-System der Firma IMS.

    • Aufbereitung der Datensätze in den FM-Steuerungssystemen für die Werteübertragung an das CAFM-System.

    • Aufbereitung der Datensätze im CAFM-System für die Übertragung von Grafiken, Werten und Bildern an diePRML-Schnittstelle.

    • Entwicklung eines elektronischen Wachbuches zur technischen und organisatorischen Steuerung und Dokumentationeines Notfallszenarios auf Basis von Erfahrungen im Betrieb einer Liegenschaft.

    • Implementierung aller erarbeiteten Funktionen des Facility Managements im Live-System der Koelnmesse GmbH.

    • Definition einer Protection and Rescue Markup Language (PRML) als Basis für den standardisierten Austausch von Informationen.
    • In der Funktion als Kommunikationspartner für Liegenschaftsdaten: Konzeptionisierung der Interaktion zwischen Gebäudebetreiber und CAFM-System innerhalb eines Notfallschutzmoduls und Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes.

    • Entwicklung einer Gebäudeautomationsschnittstelle zur direkten Anbindung an die einzelnen Subsysteme (Brandmeldeanlage, Videoüberwachung, Sprinkleranlage, etc.) der Liegenschaft.

    • Realisierung der Services zur Bereitstellung und Übermittlung der notwendigen Daten für die Rettungs- und Einsatzkräfte, sowie für den Gebäudebetreiber.

    • Forschung und Entwicklung eines adaptiven Fluchtwegeleitsystems unter Berücksichtigung von Personenstromsimulationen mit dynamischen Topologien zur sensorgestützten Identifizierung von Bereichen mit Feuer und Rauch zur Ableitung veränderter Verhaltensmuster flüchtender Personen.

    • Die ebenübergreifende Föderation von deNIS IIplus (strategische Ebene) mit anderen Informationssystemen.
    • Die Definition einer Protection and Rescue Markup Language (PRML) als Basis für den standardisierten Austausch von Informationen zwischen allen an der Bewältigung von GSL beteiligten Organisationen.
    • Erarbeitung von Konzepten zur Filterung, Aggregation und Desaggregation von Informationen über verschiedene Ebenen (z.B. operative Einheiten, Kreis, Land, Bund).
    • Untersuchung eines Rechte- und Rollenkonzeptes für den ebenübergreifenden Informationsaustausch.

    • Der Schwerpunkt der eigenen Forschung im Rahmen des Gesamtprojektes liegt für die CKS in den Bereichen der Optimierung der Effektivität der Rettungskette.

    • Erforschung und Entwurf einer Föderationsarchitektur zum integrativen Datenaustausch auf Basis eines zu spezifizierenden Datenformats (PRML).

    • Optimierung des innovativen Leitsystems zur integrativen Darstellung von relevanten, Echtzeit-Informationen.

    • Optimierung der Disposition von Rettungsressourcen durch den Einsatz von Verkehrsanalysen.

    • Validierung operativ-taktischen Modulerweiterungen für Endanwender zur optimierten Unterstützung der hoheitlichen Aufgaben.

    • Erforschung eines optimierten Einsatzes heterogener Kommunikationsnetze in Großschadenslagen (GSL).

    • Entwurf neuer Konzepte für hochverfügbare Kommunikationsnetze auf Basis von TETRA, WLAN und Satellitenkommunikation.

    • Definition einer Protection and Rescue Markup Language (PRML) als Basis für den standardisierten Austausch von Informationen zwischen allen an der Bewältigung von GSL beteiligten Organisationen.

    • Simulative Leistungsbewertung von Kommunikationsnetzen in Großschadenslagen.

    Forschungsziele des IfP im Rahmen von SPIDER

    • Koordination
      • Koordination der verschiedenen Gruppierungen
      • Leitung des gesamten Einsatzes (Logistik etc)
    • Kooperation
      • Analyse der Kooperation der beteiligten Organisationen
        • Entwicklung eines Prozessmodells der Zusammenarbeit
      • Kommunikation
        • Analyse des Ausmaßes und der Wege übermittelter Information/span>
          • Entwicklung eines Modells zur Optimierung der zwischenmenschlichen und technischen Kommunikation
        • Interaktion
          • verschiedener genutzter Systeme
          • Akzeptanzerfassung neuer im Rahmen von SPIDER entwickelter Systeme
        • Psychosoziale Notfallhelfer
          • Erstellung von Rahmenplänen zur Einbeziehung Psychosozialer Notfallhelfer
          • Erstellung eines Screeninginventars

    • Mikroskopisches Modell zur Online-Simulation der Evakuierung großer Liegenschaften unter Einbeziehung von Echtzeitdaten aus der Gebäudesensorik.

    • Entwicklung von Algorithmen zur Steuerung eines adaptiven Fluchtwegeleitsystems .

    • Simulationsbasierte Optimierung der Anfahrtswege von Rettungskräften.

    • Verbessertes Routing von Rettungskräften auf Basis von Echtzeit-Verkehrsinformationen.

       

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